POLITIK

"Dem König ergeben, zu jeder Stund', zu jeder Zeit."

Das Haus van Haven sieht sich, in seiner Funktion als Wächter der Mark, in einer doppelt ergebenen Rolle; nach dem Untergang der Monarchie Stromgardes nehmen sie nach wie vor (und in aller Strenge, mit sich selbst und Eindringlingen) ihre Pflicht wahr, den Schutz der Grenze, was den Adel des Hauses sowie seine Freisassen in diverse Konflikte stürzt. 

Die Haltung des Hauses in dieser Sache wirkt oft so verbissen, dass gemäßigte Gemüter hierin einen rücksichtslosen Nationalismus argwöhnen mögen. 

Der Regentschaftsrat

Durch die Unmündigkeit des jungen Markgrafen Roderick II. steht die Mark Hohenwacht unter der Verwaltung eines Regentschaftsrats. Dieser Rat, geführt von der Regentin Aelendra Aeslynn van Haven, kümmert sich um die tagtäglich anfallenden Regierungsgeschäfte und die Verwaltung der Lande. Gestellt wird der Regentschaftsrat dabei von der Regentin und Kämmerin für Finanzen und Wirtschaft, dem Marschall für militärische Angelegenheiten, der Kanzlerin in diplomatischen Angelegenheiten, der Meistern der Spione sowie dem Obman der weiteren Adeligen der Mark. In wichtigen politischen Themen tritt der Rat zur Abstimmung zusammen, wobei jedes Mitglied über eine Stimme verfügt. Das Vetorecht liegt bei der Regentin selbst.

Aeslynn

Aelendra Aeslynn van Haven

Prinzessin & Regentin

Sie war über lange Zeit nur als Prinzessin von Hohenwacht bekannt. Als Nichte Roderick van Havens stand sie nach seinem Tode nicht in direkter Folge der Markgrafenwürde. Doch erforderten die Umstände und der folgende Krieg gegen das Haus Winterhain die Hand einer starken Herrscherin und Frau, die für Ordnung und Sicherheit sorgen konnte. Heute ist ihre Herrschaft in der Markgrafschaft nicht wegzudenken.

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Tellos van Haven

Marschall

Der aus Eisenschmiede stammende frühere Tellos Eisenformer ist nach langen Jahren der Ausbildung zum Paladin und einer ebenso langen Bekanntschaft mit dem Haus van Haven heute nicht nur der respektierte Ehemann der Lady Regentin, sondern führt als Marschall nicht nur die Streitkräfte der Mark mit sicherer Hand, da sein Aufbau der Morgendämmerung eine weitere Waffe ins Arsenal der Mark führte.

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Fiona Astana Wynters

Maguskanzlerin

Die in Dalaran ausgebildete Bastardtochter von Lord Angus Valrick aus Krallenstein gehört zum unorthodoxen Teil der Mark. Sich selbst hin und wieder mehr als Dalaranerin identifizierende Magierin ist in der Mark berühmt und berüchtigt für ihre arkane Theorien, die Gesellschaft von Familiaren und Elementaren und die Vorliebe für Süßspeisen. Doch auch für das Geschick auf dem diplomatischen Parkett.

Elizabeth

Elizabeth Strifent

Meisterin der Spione

Seit ihrer Ankunft in der Mark im ersten Weißgartenfeldzug, der sich in einen Kampf gegen den Nekromanten Rufus Aldebrant verwandelte, ist die Madam Elizabeth Strifent ein alltäglicher Anblick in der Mark Hohenwacht. Die dunkle und kalt wirkende Frau dient als Meisterin der Spione, während flüsternde Stimmen behaupten, die Madam wäre viel mehr als nur eine Spionin und ohne jede Skrupel.

Die Förderation der Bergclans

Es gibt einige Bergclans, die sich auf dem Gebiet der Mark Hohenwacht bewegen. Vier davon bilden eine Föderation: der Clan der Turoks, der Clan der Knochenhemden, der Clan der Bärengeborenen, und der Clan der der Dunbars. Diese Förderation ist eine Abmachung zur Zusammenarbeit zwischen den sonst eigentlich eher streitfreudigen Bergmenschen: die Clansmitglieder der Förderation können sich auf den Ländereien der einzelnen Clans frei bewegen, es gibt Handelsabmachungen und sogar hin und wieder militärische Kooperationen, etwa beim Grenzschutz. Gelenkt wird die Föderation von der Versammlung der Chiefs und Thane, und anderer wichtiger Leute der Clans, die im Bedarfsfall eingerufen wird um die Wege in die Zukunft festzulegen und wichtige Dinge zu besprechen. Ein Mitglied dieser Versammlung wird immer für eine bestimmte Zeit auserwählt, die Interessen der Föderation beim Hofe Hohenwachts zu vertreten.

Der Clan der Turoks:

Als Tarvox Turok den Turok-Clan vor vielen Generationen und Jahrhunderten ins Leben rief, ahnte er, sein Vermächtnis wird für lange Zeit halten. Und so ist es auch. Ein schwarzer Auerochse mit großen Hörnern und schwerem, goldenen Nasenring repräsentiert auf dunkelrotem Grund schon seit Tarvox den Clan. Tarvox, so heißt es, sei so stur und so stark wie ein Auerochse gewesen, weshalb auch die Tradition im Clan besteht, männliche Nachkömmlinge mit Namen zu versehen, die mit –Ox enden. Ebenfalls Tradition und Brauch ist es, dass jedes Clansmitglied von Kindesbein an den Umgang mit der Axt erlernt, weshalb man ihnen nachsagt, dass Turoks so richtig gefährlich werden, wenn sie eine Axt in der Hand halten. Allerdings sagt man dem Clan auch andere Dinge nach, wie zum Beispiel, dass die Turoks von einem ausgestoßenen und ausgesprochen groß gewachsenen Zwergen abstammen, was auf ihren Lebensraum zurückzuführen ist, denn anders als die anderen Hochlandbewohner leben die Turoks, die im Volksmunde als verschroben und arrogant deklariert werden, nicht in den Talkesseln der Berge, sondern in den Höhlen der Berge selbst. Wobei der Clan zu expandieren wagt. Seit dem letzten Winterhauch ist selbiger nämlich vom Haus van Haven beauftragt die Nordwestmarken zu besiedeln. In der Föderation gelten sie derzeit als einflussreichster Clan, und ihr Thane – Karnox, Sohn von Varrox – ist zur Zeit Vertreter der Föderation am Hofe der van Havens auf der Hohenwacht.

Der Clan der Dunbars:

Selbst unter Bergmenschen haben Dunbars den Ruf streitsüchtig und stur zu sein. Sie tragen gerne Fehden aus, deren Ursprünge oftmals schon in Vergessenheit geraten sind. So herrscht schon lange ein Streit zwischen den Dunbars und den Bärengeborenen darüber, wer die besseren Pelzjäger wären. Es heißt, der erste Dunbar wäre ein Hochländer gewesen, der als Beweis der Stärke einen roten Bären erlegen sollte und dafür die Tochter des damaligen Chiefs der Bärengeborenen ehelichen durfte, was die Dunbars natürlich vehement verneinen. Beide Clans wohnen an gegenüberliegenden Ufern des selben Sees, und sie haben es als Sport zur Perfektion gebracht sich über die Wasser hinweg Beleidigungen zuzurufen. Die Dunbars waren neben den Turoks lange Zeit der einflussreichste Clan der Bergmenschen, doch ein kürzlicher, verheerender Angriff auf ihr Dorf, den sie den Kreuzfahrern der Schwanenfurt zuschreiben, hat den Clan geschwächt zurück gelassen. Es geht sogar Gerede um, dass die Dunbars nun zur Rebellion rüsten, da der Markgraf ihren Rachegesuchen nicht nachgekommen sei.

Der Clan der Bärengeborenen:

Die Mitglieder des Bärengeborenen-Clans verdienen sich ihr alltägliches Auskommen seit jeher mit der Jagd von Wildtieren, insbesondere der Bären in ihrem Forst, und dem Verkauf von ihren Pelzen. Nicht nur in dieser Hinsicht liegen sie im Streit mit den Dunbars. Auch ob die Dunbars aus den Bärengeborenen entsprungen wären – oder umgekehrt – führt regelmäßig u Auseinandersetzungen, die die eigentlich recht ähnlichen Clans schon lange entzweien. Tatsächlich sind Rangeleien zwischen den beiden Familien eine liebgewonnene Tradition und sich gegenseitig über den Loch Taog hinweg – an dessen gegenüberliegenden Ufern die Döfer der beiden Clans gelegen sind – Beleidigungen zuzubrüllen wurde zu einer Art Volkssport erhoben. Dabei gehen die Dunbars sehr gerne auf die langsame und behäbige Art der Bärengeborenen ein, die ihnen auch von anderen Bergclans nachgesagt wird. Tatsächlich haben es Bärengeborene in ihrem Alltagsleben nicht sehr eilig. Sie bauen auf ihre Fähigkeiten als Fallensteller und wissen, dass ein Tier ihnen nicht entflieht, wenn es einmal in eine Falle getappt ist. Warum sich also hetzen? Auch politisch herrscht bei den Bärengeborenen derzeit Stillstand. Thane Beorn Bärengeboren befindet sich seit Monaten in einem mysteriösen Schlaf, und der Ältestenrat, der statt ihm die Geschicke des Clans lenken sollte, ist sich über die Richtung uneins.

Der Clan der Knochenhemden:

Unter den Bergclans sind die Knochenhemden wohl derjenige, der vom Rest des Hochlandes am Zwiespältigsten gesehen wird. Sie verstehen es höchstklassige Knochen- und Holzschnitzereien zu fertigen, die ihnen gerne – auch von anderen Clans – abgekauft werden. Gleichzeitig sagt man ihnen aber, eben aufgrund ihrer Kunstfertigkeit, nach verweiblicht und zu feingeistig zu sein. Dies steht wiederum in deutlichem Kontrast zu ihrem Auftreten, denn – sehr zum Unmut mancher Flachländer – haben es sich die Knochenhemden zur Tradition gemacht, ähnlich den hochländischen Stammfeinden – den Waldtrollen – Gebeine und Geweihe von Jagdtrophäen und unterlegenen Feinden an ihrer Kleidung zu tragen. Dies hat ihnen vor Jahrhunderten ihren Clansnamen beschert, doch was erst wohl als Beleidigung gemeint war, tragen sie nun mit Stolz, und wer ihnen Sympathien zur Horde vorwirft, dem wird nur zu gern die Sammlung an Trollschädeln gezeigt, die im Haus des Knochenvaters, des Thanes des Clans, zu finden ist – bevor derjenige mit Pauken und Trompeten aus dem Dorf gejagt wird. Insbesondere sind die Beziehungen zwischen dem Knochenvater und der Mark jüngst gesäuert, nachdem der Orc-Clan der Eisäxte – mit Segen des Markgrafen – nahe des Gebiets der Knochenhemden siedelte. Die Situation zwischen den beiden Gruppen ist gespannt.

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